Es ist ein harter Weg, doch er lohnt sich. 

Wer war ich, wer bin ich heute und warum erzähle ich euch davon?!

Ich heiße Vanessa, bin 28 Jahre, geschieden und alleinerziehende Mama von 2 wunderschönen Töchtern.
Ja du liest richtig, 28 Jahre habe ich gebraucht, um das zu erkennen und zu verstehen was ich heute weis.
Doch lieber irgendwann, als nie.
Ich hatte auf meinem Weg zu meinem heutigen "Ich" Unterstützung.
(Ich habe sie für euch hier in meinem Blogg erwähnt und Markiert.)

Ich beschreibe mich gerne aus der Vergangenheit so:

,, Ich war immer die kleine graue Maus, die man kaum gehört hat und hinter dem Rücken anderer auch nicht wirklich gesehen hat."

Ja, es ist tatsächlich so!
Viele die mir gegenüber stehen oder mich erst im Verlauf meiner Veränderung kennengelernt haben, glauben mir das nicht, aber doch so war ich leider.

Ich war tatsächlich diese Art Frau:
,, Ich brauche einen Partner, ich muss in einer festen Beziehung sein, ich tue alles für meine Liebe." 


2012 wurde ich Mama, 2017 wurde ich 2 fache Mama, 2018 habe ich geheiratet, wir haben beide Vollzeit gearbeitet, haben Kinder und unsere damalige gemeinsame Hündin mit dem Beruf unter einen Hut bekommen, wir haben beide ausreichend Verdient, sind jedes Jahr mindestens einmal in den Urlaub, wir sind trotz Eltern sein auch mal mit Freunden ausgegangen, klingt nach einem eigentlich schönen Leben oder?!
Doch das war es nicht, denn ich war nie wirklich richtig glücklich.
Das was außenstehende sehen konnten und mitbekommen haben, habe ich dort oben aufgezählt, was niemand sehen konnte war das wir uns sehr viel gestritten haben bis hin das wir uns auseinander gelebt haben und sogar 2 Jahre in verschiedenen Räumlichkeiten geschlafen haben.

Was ist geschehen und wer ist gegangen?
Ich habe diese Ehe beendet, allerdings nicht von jetzt auf gleich.
Ich habe mich selbst damit 1,5 Jahre auseinander setzten müssen, um es umsetzten zu können. Immer wieder habe ich gesagt oder erwähnt das ich unglücklich bin, das es so nicht weiter gehen kann. Und immer wieder habe ich auf seine Worte ohne taten gehört, es war wie ein Teufelskreis der sich nach max. 2 Wochen immer wieder wiederholte.
Ja, du liest richtig. Es dauerte über 1.5 Jahre bis ich seine Worte nicht mehr wahr genommen habe.

Und es war für mich kein einfacher Schritt die Ehe zu beenden, ich hatte große Angst davor, doch ich wusste auch das ich kein Arschloch sein mag, denn ich war zu dieser Zeit gerade am Ende meines Examen zur 3 Jährigen gelernten Fachkraft.
Ich wollte ihm kein Rollenspiel vor spielen und mit der Trennung warten bis ich die harte Prüfungszeit hinter mir habe, das hätte ich auch nicht gekonnt, denn es gab einen Punkt da war mir bewusst wie unglücklich ich dort bin.
Ich wollte nicht auf seinen Taschen sitzen, ich wollte es hinter mich bringen und einfach dort weg sein.

Ich habe dann eines Tages ein Gespräch mit ihm gesucht und gehofft im Frieden auseinander zu gehen.

Und tatsächlich verlief dieses Gespräch anders als ich es erdacht hatte, natürlich war er verletzt, aber die Trennung war eigentlich vorhersehbar und das Gespräch wirkte schon fast unheimlich Friedlich. Es wirkte so als würde er mich verstehen und als wäre er der gleichen Meinung, das es für beide der bessere Weg ist.
Was er mir allerdings noch sagte war:

,,du wirst ohne mich nicht zurecht kommen, du bist verloren ohne mich. Aber das wirst du schon von alleine merken das du ohne mich nichts kannst."

Ja ich gebe es zu,  diese Worte waren dann bei dieser "einvernehmlichen und friedlichen" Trennung doch etwas verwirrend für mich.
Mittlerweile weis ich was gemeint war, aber dazu kommen wir erst später...

Damit es friedlich bleibt, habe ich ihm alle Möbel, Dekoration, Kinderkleidung, Spielzeug ect. überlassen und habe diese Ehe mit nichts außer meiner eignen Kleidung verlassen. Und habe mir schnellst möglich eine Wohnung organisiert, die in seinem nahen Umfeld liegt, aufgrund dessen, das ich den Kindern weiter den Umgang  ermöglichen kann und die Kinder ihr Umfeld nicht verlassen müssen.

In der neuen Wohnung in Worms, begann ich dann mit 0 und musste Schritt für Schritt alles kaufen, auch eine Küche und quasi für meine Kinder und mich ein Zuhause "erschaffen".
Das hatte mich Finanzielle doch mehr gekostet als ich erwartet hatte.

Ja bis hin zu diesem Punkt, was meine Ehe und die Trennung betrifft. Das war nicht der Grund, weshalb ich tief gefallen bin, welche mich so verändert hat.

Aber es war und ist mit ein Grund, nur kommt das erst später zum Vorschein.

Ich hatte einen liebe vollen Menschen an meiner Seite, der mir nach der Trennung bei vielen Dingen geholfen hat. Ich hab ihm viel anvertraut, denn ich kannte ihn bereits seit 8 Jahren und mochte ihn schon immer als Freund.
"Ich wusste Jahrelang nicht welche Person wirklich dahinter steckt"
Ich konnte mit ihm Tiefgründige Gespräche führen, ich konnte ihn immer anrufen wenn ich Hilfe benötigte, er war in der Not immer da, er verbrachte immer mehr Zeit mit mir und bei mir Zuhause, er gab mir Hilfreiche Tipps und irgendwann verbrachten wir auch viel Zeit mit seinem Sohn und meiner Töchter.
Ich mochte ihn sehr, denn er war da für mich.

Doch was ich nicht wusste das es alles nur Vorgespielt ist mit dem Stichwort
 "Love Bombing"
vielleicht sagt euch das etwas?! Das ist eine Art die Narzissten gerne zu beginn anwenden.
Bis dahin wusste ich noch nicht viel über Narzissmus, hatte es nur zuvor mal gehört gehabt, aber nie wirklich darüber Recherchiert was das ist.

Sein Spiel fing dann langsam an, plötzlich gerieten wir ständig aneinander bei unseren zuvor friedlichen und verständnisvollen Gesprächen. Dann nahm der Kontakt langsam ab und ich bekam für alles die Schuld, auch wenn ich keine Schuld hatte. Zu dieser Zeit gab ich mir für alles die Schuld, weil er es mir sagte ich sei Schuld.
Er lies mich plötzlich Nachts im Regen vor seiner Haustüre stehen, trotz das wir 10 Minuten davor kommuniziert hatten das ich vorbei komme.

Ich stand dort wie bestellt und nicht abgeholt, in der kälte und klatsch nass vom Regen.
Sein Fernseher war an, ich habe Sturm geklingelt und nichts hatte sich getan, bis ich entschloss Heim zu fahren.

Am nächsten Tag die Nachricht von ihm, das es ihm leid tut, er wäre eingeschlafen und hätte so feste geschlafen das er nichts mit bekommen hat. Was übrigens davor nie vorkam, da er eigentlich einen Sensiblen schlaf hat.
Aber ich glaubte ihm, was sonst, ich habe ihm ja alles geglaubt.
Ja, doch plötzlich kamen dann auch die Schuldvorwürfe gegen mich.
Das ich selbst schuld sei wenn ich 2 min zu spät komme, obwohl er erwähnte das er müde sei und das er sich dafür nicht entschuldigen müsste usw.
nach längerem hin und her kam dann eine Entschuldigung meiner Seite an ihn, ich gab mir plötzlich die Schuld und entschuldigte mich dafür das ich Nachts in der kälte, klatsch nass vor seiner Türe stand und quasi sitzen gelassen wurde.

Jap, das habe ich getan!
Klingt schon Falsch, stimmt´s?!

Es ging immer weiter so und immer wieder gab ich mir dann die Schuld und Entschuldigte mich für sein falsches Verhalten mir gegenüber, doch Gleichzeitig verzweifelte ich auch, denn ich fragte mich laufend was "ICH" falsch mache das es plötzlich so ist wie es ist, ich versuchte immer wieder ihm alles recht zu machen, ich passte mich immer wieder seinen Aussagen und Ansichten an, die sich im übrigen auch immer wieder veränderten und nichts und nie etwas richtig für ihn war.

"Ja, er verwirrte und manipulierte mich damit so stark, das ich selbst nicht mehr wusste wer ich bin und was richtig oder falsch ist."

Was dann geschah, war der plötzliche Kontakt ab Bruch, von jetzt auf gleich nicht mehr erreichbar und wie verschollen.
Ohne Vorwarnung, Ohne Erklärung, ohne Grunde und ohne Verabschiedung.
Bekannt unter dem Stichwort:
"Gashliting"

Das war der Punkt an dem ich Emotional gefallen bin, ich wusste nicht was plötzlich los war, aber es tat bitterlich weh.
& dieser Schmerz ist unbeschreiblich!

Ich dachte anfangs es wäre Liebeskummer, doch das war es nicht!
Es war der harte Entzug von einem Narzissten, den ich nicht freiwillig wählte.

Ich habe ihm geschrieben und nach einer Erklärung gebeten, weshalb und warum er sich plötzlich nicht mehr meldet, doch es kam nichts von ihm.
Denn er hat mich vollständig Ignoriert.

Ich wollte doch nur eine einzige Antwort von ihm und das war die Antwort auf mein WARUM?!

War das so schwer?!
Nach 2 Wochen völliger stille, die mich täglich Unmengen an Tränen und Kraft kostete, beschloss ich zu ihm zu fahren, denn ich wusste wann er daheim sein wird.
Natürlich hatte  ich große Angst!
Ich wusste im vor raus, wenn ich ihn antreffe, das aus "uns" nichts mehr wird, aber ich wollte und brauchte die Antwort auf mein WARUM?!

Also habe ich mir mein Mut genommen, bin zu seinem Elternhaus in Meckenheim gefahren, weil ich wusste das er dort ist und habe am Haus seiner Eltern geklingelt.

Sein Vater öffnete die Tür, ich bat darum das ich seinen Sohn Jascha (Josch) sprechen möchte, der Vater wusste nichts davon was geschehen war.
Er schickte mir den Jascha (Josch), dieser kam runter zu mir, damit oben keiner etwas mit bekommt.